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Sleeping Beauty

20.07.2012

Für eine Detailszene auf meiner MoBa brauchte ich noch einen verrosteten Amy, der auf seine Restauration wartet. Im allgemeinen auch manchmal Sleeping Beauty genannt.

Ich entschied mich hier für einen Chevy Bel Air von Herpa, da sich die Herpa-Fahrzeuge gut auseinander nehmen lassen. Bei den Rostfarben habe ich mich für das Rust & Dust Set von der Firma Livecolor entschieden. Bislang habe ich noch keine besseren Farben (ausser vielleicht Pigmente) für die Darstellung von Rost gesehen.

 

 Wie bin ich also vorgegangen....

Zuerst wurde der Wagen komplett zerlegt. Hierbei habe ich mir dann schon überlegt die Motorhaube in geöffnetem Zustand darzustellen. Ein Motor ist zwar nicht zu sehen, dass macht aber nichts, denn er kann ja schon ausgebaut worden sein. Dazu habe ich diese mit einer speziellen Modellbausäge herausgesägt und die Sägekanten entsprechend wieder glatt geschliffen. Man kann natürlich auch mit einem Cuttermesser oder einem Skalpell arbeiten, muss aber noch mehr Vorsicht walten lassen.

Nun habe ich alle Chromleisten und die weissen Dreiecke der Heckflossen mittels flüssiger Maskierung von Vallejo abgedeckt.

Als nächstes erfolgte der Grund-Rost-Auftrag mittels Airbrush und der Farbe "Rust Dark Shadow". Nach dem Trocknen konnte die Maskierung wieder abgerubbelt werden, damit noch ein bißchen Chrom zu sehen ist.

Jetzt besorgt man sich ein Stück Schaumstoff, z.B. aus den Figurenverpackungen von NOCH und reisst kleine Stücke davon ab. Nacheinander werden nun die restlich Rostfarben (Rust Base Color, Rust Light Shadow 1 und Rust Light Shadow 2) mittels der Schaumstoffstücke aufgetupft. Wobei die hellste Farbe zum Schluss kommt, da das meist der neueste Rost ist.

Hier muss man ein bißchen aufpassen das nicht zu viel Farbe an den Schaumstoffstückchen ist. Lieber ein, zweimal vorher auf ein Stück Pappe tupfen und dann auf den Wagen.

Der Innenraum des Bel Air hatte unter der Motorhaube noch einen dicken Plastiküberstand, den ich auch mittels Microsäge entfernt habe. Was übrig blieb sah praktisch wie der Rahmen des Fahrzeugs aus und die Radachsen hatten noch Halt.

Nun wurde der Innenraum erst weiss lackiert und dann mit verschiedenen Grün und Brauntönen von Vallejo mittels Pinsel gealtert. Meist haben ja bei solchen Fahrzeug Moos, Rost und Verwitterung dort ihre Spuren hinterlassen. Mit Strichen wurden Risse dargestellt und mit etwas drybrush noch ein Moosüberzug.

Damit die Motorhaube nicht einfach nur an der Karosse klebt kam mir die Idee zwei kleine Drahtstücke (in diesem Fall abgeknipste Drahtreste von Widerständen) passend zu biegen, sie mit Sekundenkleber unter die Motorhaube zu kleben und an der Inneneinrichtung/Karosse passende Bohrungen mit dem Handbohrer zu machen. Nach dem wieder Zusammenbauen konnte ich die Motorhaube einfach einstecken und sie sogar noch etwas schief geöffnet darstellen.

Zum Fotoshooting habe ich dann das zusammengebaute Modell mal auf ein altes, begrastes Hartschaumteil gestellt.

Und hier die Bilder zu der Bastelei:

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